eFuture-Day Tirol: Starke Keynotes, klare Impulse für Schule im KI-Zeitalter

Beim eFuture-Day Tirol standen 2026 vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz im Unterricht und die Frage, wie Schulen ihre digitale Entwicklung strategisch und verantwortungsvoll steuern. Besonders die Keynotes setzten dabei starke Akzente – praxisnah, evidenzorientiert und mit klaren Handlungsoptionen für Schulleitungen und Lehrkräfte.

Den Auftakt machte Dr. Diana Knodel (fobizz/App Camps) mit einem pointierten Lagebild „Drei Jahre KI im Klassenzimmer – wo stehen wir heute?“: Von ersten Umsetzungsbeispielen bis zu der Frage, wie Schulen „maßgeschneiderte KI-Lösungen“ didaktisch sinnvoll und organisatorisch tragfähig verankern können. In der zweiten Keynote skizzierte Mag. Martin Bauer, MSc (Bildungsministerium Österreich) unter dem Titel „Digitale Schule – Chancen und Herausforderungen im Zeitalter der KI“ den bildungspolitischen Rahmen: digitale Bildung als Querschnittsaufgabe, die Kompetenzen, Ethik, Datenschutz und Schulentwicklung zusammendenkt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf konkreten Praxis- und Umsetzungsimpulsen – etwa zu KI-Kompetenzen für Jugendliche (Alicia Bankhofer), datenschutz- und verantwortungsorientierter KI-Implementierung (u. a. SchuBu) und digitaler Leistungsfeststellung (z. B. Next-Exam).

Im Rahmen des Tages wurden auch Informationen zu eEducation weitergegeben – insbesondere zur Ausrichtung „vom Projekt zur Policy“, zur Rolle der Community sowie zu zentralen Unterstützungsbausteinen wie Qualitätsmatrix, Digitalisierungskonzept und Begleitstrukturen.