Was ist die eEducation-Qualitätsmatrix?
Die eEducation-Qualitätsmatrix ist ein Orientierungsrahmen für digitale Schulentwicklung.
Sie gliedert digitale Schulentwicklung in drei Gestaltungsdimensionen:
Organisation
- Digitale Schulentwicklung
- Leadership und Schulkultur
- Infrastruktur
Personal
- Personalaufnahme, -einsatz und -austritt
- Personalentwicklung
Unterricht
- Unterrichtsentwicklung
- Unterrichtsgestaltung
Für unterschiedliche Gestaltungsfelder beschreibt die Matrix aufeinander aufbauende Entwicklungsstände und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Ist die Qualitätsmatrix ein Bewertungsinstrument?
Nein.
Die Entwicklungsstufen dienen nicht der Benotung oder externen Beurteilung einer Schule. Nicht jede Schule muss in jedem Gestaltungsfeld die höchste Entwicklungsstufe erreichen.
Die Matrix soll vielmehr dabei helfen, den eigenen Standort einzuschätzen und jene Entwicklungsziele auszuwählen, die für die konkrete Schule sinnvoll und realistisch sind.
Muss unsere Schule alle Bereiche der Qualitätsmatrix bearbeiten?
Nein.
Ein gutes Digitalisierungskonzept zeichnet sich nicht dadurch aus, möglichst viele Ziele gleichzeitig zu verfolgen.
Schulen sollten bewusst Schwerpunkte auswählen, die innerhalb einer Entwicklungsperiode realistisch bearbeitet werden können.
Was ist der digi.konzept-Assistent?
Der digi.konzept-Assistent ist das digitale Werkzeug zur Arbeit mit der eEducation-Qualitätsmatrix und zur Erstellung eines Digitalisierungskonzepts.
Er begleitet Schulen durch einen Entwicklungsprozess:
Standort bestimmen → Ziele auswählen → Maßnahmen planen → Digitalisierungskonzept erstellen → umsetzen → evaluieren → weiterentwickeln
Wer sollte mit dem digi.konzept-Assistenten arbeiten?
Idealerweise arbeitet nicht nur eine einzelne Person damit.
Die digitale Entwicklung einer Schule betrifft Unterricht, Organisation, Infrastruktur und Personalentwicklung. Deshalb sollten je nach Thema Schulleitung, eEducation-Koordination, Qualitätsmanagement, Schulentwicklungsgruppen und Lehrkräfte einbezogen werden.
Auch Perspektiven von Schüler:innen und gegebenenfalls Erziehungsberechtigten können für einzelne Entwicklungsfelder wertvoll sein.