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Projekt „Denken lernen – Probleme lösen“

Eine Maßnahme der Strategie Schule 4.0

Algorithmisches Denken als Grundlage für Problemlösekompetenz

Algorithmisches Denken ist die Grundlage des Verstehens und Lösens vielschichtiger Problemstellungen aus Schule und Alltag sowie der Wegbereiter für die Entwicklung der eigenen kreativen Schaffenskraft (Making).

Kombiniert mit spielerischen Methoden (Game Based Learning) können hohe Motivation und nachhaltige Lernerträge bei Mädchen und Burschen gleichermaßen in der Primar- und Sekundarstufe erzielt werden.

Zur Förderung digitaler Kompetenzen stehen unter http://www.digikomp.at Kompetenzmodelle für alle Schulstufen zur Verfügung, die auch die Konzepte des informatischen Denkens stärker in den Fokus rücken. Weiters wird ab dem Schuljahr 2017/18 im Rahmen eines Schulversuches in der Sekundarstufe I die verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ umgesetzt, die ab 2018/19 mit einem Lehrplan verordnet werden soll. Auch der Volksschullehrplan wird Schritt für Schritt überarbeitet und um altersgerechte Elemente digitaler Grundbildung angereichert.

Zielsetzung
Das Projekt „Denken lernen - Probleme lösen“ soll eine didaktisch begründete Einführung in die Nutzung von digitalen Medien in der Grundschule mit besonderer Berücksichtigung der Aspekte des Problemlösens und des Umgangs mit neuen Aufgabenstellungen darstellen. Der spielerische Ansatz macht neugierig, ist anregend und stellt damit eine neurobiologisch effiziente Grundlage für erfolgreiches Lernen dar.

Das Erlernen des "Programmierens" erfolgt schrittweise vom „Angreifen“ von Bauklötzen bis hin zum Tablet, also vom Dreidimensionalen zum Zweidimensionalen, vom Konkreten zum Abstrakten.Schritt für Schritt werden Schwierigkeitsgrad und Herausforderungen gesteigert. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs höher. Die Rückmeldung auch kleiner Erfolge wird unmittelbar im wahrsten Sinne des Wortes „sichtbar“ und fördert über das Belohnungssystem des Gehirns ebenfalls effizientes Lernen.