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Das Computeralgebra System Maxima

Geogebra ist als Mathe-APP weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Von Maxima haben viele bereits gehört, aber sie haben es noch nicht ausprobiert. Mit Johnny Weilharter hat ein eLearning Pensionist und Pionier seinen Unruhestand belebt und mit Maxima angereichert. Folgen Sie seinen Publikationen und nutzen Sie seine Erfahrungen, die er im folgenden Artikel zur Verfügung stellt.

 

Vor 10 Jahren:
Warum an der HAK Tamsweg bereits vor 2006 Maxima für den Mathematikunterricht verwendet wurde, habe ich berichtet: http://www.edidaktik.at/tagungsband06/tag_1/pdf/Weilharter.pdf

Arbeitsweise von Maxima, welches als Open Source Produkt kostenlos ist:
Die Maxima-Programme laufen im Browser oder auf lokalen Installationen. Man kann den Quellcode einfach mit Copy&Paste dem ausführenden Programm (Interpreter) übergeben!

Programmquelle für lokale Installation:
http://maxima.sourceforge.net. Allerdings ist man mit der lokalen Installation an das Gerät gebunden (braucht aber dann kein Internet), es gibt Windows, Linux und Mac-IOS Versionen (auch eine Android APP ist verfügbar).

BYOD-Betrieb:
Maxima ist unabhängig vom Betriebssystem auf praktisch allen Geräten mit Internetanschluss einsatzfähig, vom kleinen Smartphone bis zum großen Smartboard!

Maxima-Beispiele mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad:
Bei http://www.weilharter.info handelt es sich um interaktive Unterlagen (ungeordnet aber unter „Themen“ kategorisiert) für einen zeitgemäßen Mathematikunterricht in der Sekundarstufe II. Von 2003 bis 2011 habe ich einen großen Teil davon für meinen eigenen Unterricht gemacht und seither als Pensionist ist es ein Hobby geworden. Einfache Aufgaben für die Sekundarstufe I gibt es auch.

Umsetzung:
Der Computereinsatz sollte gerade im Mathematikunterricht selbstverständlich sein! Maxima gibt es seit 1968 und ist eine gute Möglichkeit dafür. Wenn man Geogebra in Kombination mit wxMaxima verwendet, ist es auch für den Technologieeinsatz bei Reife- und Diplomprüfung sehr gut geeignet. Maxima ist auch für Blinde und Sehbehinderte einsetzbar, weil das grundlegende Textformat via http://www.mathbraille.at weiterverarbeitet werden kann!