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CO-LAB Presseaussendung

Eine Studie zeigte jüngst, dass das kollaborative Lernen den akademischen Erfolg der SchülerInnen fördert. Nachdem die Unterrichtspraxis diese Lernform nicht etabliert hat, wurde mit dem Projekt CO-LAB aktiv seitens der Europäischen Kommission entgegengesteuert.

Die am Projekt beteiligten Länder Österreich, Belgien (Flandern), Estland, Irland, Polen und Portugal etablierten in Pilotversuchen kollaborative Lernformen im Unterricht, evaluierten deren Erfolg, bestimmten Faktoren einer effektiven Umsetzung und grenzten den Begriff der Kollaboration von der Kooperation ab. 

Diese Erkenntnisse wurden nun in der letzten Presseaussendung zusammengefasst. In ihr wurden auch die sieben Erfolgsfaktoren der effektiven Umsetzung einer Kollaboration im Unterricht dargestellt. Der Unterschied zum Begriff der Kooperation kann nicht oft genug herausgestrichen werden. Während einer Kooperation arbeiten mehrere SchülerInnen zusammen, es besteht allerdings keine systemische Interdependenz. Wenn die Arbeit einer Schülerin/eines Schülers ausfällt, kann diese leicht kompensiert werden. Bei einer Kollaboration ist die Erfüllung jedes Teiles für den Abschluss eines Projektes immanent wichtig. Fällt die Arbeit eines/r SchülerIn aus, wird das Projekt nicht abgeschlossen. Somit kann es eigentlich keine TrittbrettfahrerInnen geben. Falls doch, handelt es sich um eine Kooperation. 

Innovationsschule.at hat sich eingehend mit diesem Thema befasst. In einem Beitrag wurde CO-LAB und das Thema der Kollaboration genauer beleuchtet.

Hier geht es zur Presseaussendung des European Schoolnet!