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Newsflash History: eSchola - Das EUN tritt auf!

Zu Beginn der 2000er Jahre wurde die Initiative eSchola erstmals von der schwedischen Ratspräsidentschaft gestartet! Ein entscheidender Akteur war das European Schoolnet.

Auf unserer Zeitreise begeben wir uns an den Beginn der 2000er Jahre. Im Lichte der Lissabon-Strategie sollte die Europäische Union zur „wettbewerbsfähigsten, wissensbasierten Gesellschaft der Welt“ werden. Ob dieses Ziel tatsächlich erreicht wurde, obliegt Ihrer persönlichen Einschätzung. Jedenfalls sollten alle Maßnahmen, die positive Effekte auf das Bildungssystem haben, gebündelt werden. Zu diesem Zwecke wurde eSchola ins Leben gerufen. Es sollten möglichst alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Bildungssysteme darauf vorzubereiten, die Jugend für die „wettbewerbsfähigste, wissensbasierte Gesellschaft“ auszubilden. 

Zu den Maßnahmen zählten damals: 

- Ausstattung der Schulen mit Multimedia-Computern

- Schulung der LehrerInnen und AusbilderInnen im Umgang mit digitalen Technologien 

- Entwicklung von Lernsoftware und europäische Bildungsdienstleistungen 

- Verstärkung der Vernetzung von Schulen und Lehrkräften 

Die sich jährlich wiederholende Veranstaltung fand erstmals 2001 unter der Leitung der schwedischen Ratspräsidentschaft statt. Das primäre Ziel war ein transnationaler Erfahrungsaustausch und die Sammlung von Best-Practice-Beispielen in der Verwendung neuer Lerntechnologien. Anschließend sollten diese verbreitet werden. Die Zielgruppe waren Schulen und LehrerInnenaus- und -weiterbildungseinrichtungen. Es oblag dem teilnehmenden Mitgliedsland den Rahmen entsprechender Initiativen zu definieren. Dem European Schoolnet (www.eun.org) kam eine koordinierende Rolle zu. Die Ideen wurden gesammelt und sollten in europaweite Empfehlungen münden.